Mobilität

09.09.2020

Ein Verein kämpft für die kleinen Seilbahnen

Schärfere Vor­schrif­ten und alternde Sys­teme könn­ten in den näch­sten Jahren für fast jede zweite Klein­seil­bahn das Aus bedeuten. Ein Ver­ein aus dem Seil­bahn-Dorado Nidwalden wehrt sich dagegen.

zVg Roland Baumgartner
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Etwas mehr als 200 Klein­seil­bahnen gibt es noch immer in der Schweiz. Aber es werden immer weniger, und vielen machen das Alter und die immer strenger wer­den­den Vor­schrif­ten zu schaffen. Doch immer mehr Menschen ist bewusst, dass die kleinen Seil­bahnen ein wichtiger Teil der alpinen Kultur sind. Der Goodwill wächst, unter anderem auch dank des Lobbyings der Bähnchen­lieb­haber und des politischen Rück­halts, den die Be­trei­ber in der Inner­schweiz haben.

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Doch mit gutem Willen alleine ist es nicht getan. So hat der Seil­bahn­ver­band Nid­walden die Ent­wick­lung einer neuen Seil­bahn­steuerung mit­fi­nan­ziert, welche die sicher­heits­tech­nische Sanierung kleiner Bahnen nun deutlich günstiger macht. Die neue Steuerung wurde bereits in die Bahn Fell–Spies ein­ge­baut und bewährt sich. Und wer einmal mit allen noch ex­is­tie­ren­den Klein­seil­bahnen fahren will, der braucht das Buch «200 Klein­seil­bahnen Schweiz» von Roland Baumgartner und Reto Canale – für das un­end­liche Seilbahnabenteuer.

weberverlag.ch
seilbahnverband-nw.ch

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