Drahtlose Ladetechnik

Drahtlose Ladetechnik

Wenn es noch eines Beweises dafür bedurfte, dass wir bald alle unsere Smartphones ohne Kabel aufladen, dann diesen: Ein bekanntes schwedisches Möbelhaus bietet schon Nachttischlampen mit eingebauter Ladestation an. Die Tage, an denen wir auf der Suche nach dem passenden Kabel von Bürokollege zu Bürokollege rennen, sind also gezählt.

Drahtloses Laden wird entweder durch magnetische Induktion (MI) oder durch magnetische Resonanz (MR) ermöglicht. Wie die Namen schon sagen, sorgt in beiden Fällen ein Magnetfeld für die Energieübertragung. Es entsteht zwischen einer Sender- und einer Empfängerspule. Die Senderspule befindet sich in der Ladestation, die Empfängerspule im Gerät.

Welche Technik sich durchsetzen wird, ist zurzeit jedoch noch offen. Heute erhältliche Geräte setzen fast ausnahmslos auf den MI-Standard «Qi» des Wireless Power Consortium. Die Alliance for Wireless Power, die hinter dem MR-Standard «Rezence» steht, hat allerdings diesen Sommer mit der Power Matters Alliance fusioniert, die bisher auf die magnetische Induktion gesetzt hat. Das neue Unternehmen will in Zukunft integrierte Lösungen anbieten.

 

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